Auf der Suche nach einem global gerechten Umgang mit Rohstoffen

Kupfer, Gold, Kobalt, Lithium: Die Erde birgt eine Fülle von mineralischen und metallischen Rohstoffen. Rohstoffe, die wir täglich nutzen. Rohstoffe, deren Abbau untragbare Folgen für Menschen und die Umwelt hat. Wer tritt ein für den Schutz des Planeten und wer für die Wahrung von Menschenrechten?

Im Workshop entdecken die TN aktuelle rohstoffpolitische Herausforderungen, aber auch Ansätze hin zu einem global gerechten Umgang mit Ressourcen. Im Fokus steht dabei der extraktive Sektor – im 21. Jahrhundert eine der größten Fallen für Menschenrechte und Ökologie. An konkreten Beispielen aus Südamerika und Afrika, von wo aus auch Deutschland große Mengen an Rohstoffen importiert, wird analysiert, welche Steuerungsmöglichkeiten es entlang der Wertschöpfungsketten gibt, um den Umgang mit Rohstoffen menschenrechtlich und ökologisch gerecht zu gestalten. Wer trägt Verantwortung im Lieferkettenwirrwarr? Aus einem Kaleidoskop an ökologischen Fakten, individuellen Geschichten, juristischen Prozessen und der Beobachtung der politisch-wirtschaftlichen Realität entsteht im Laufe des Workshops ein Umriss dessen, was RessourcenGERECHTIGKEIT bedeuten könnte.

Referentin: Beate Schurath. Für Ressourcengerechtigkeit setzt sich Beate Schurath seit 2014 bei INKOTA mit Kampagnen- und Informationsarbeit für eine zukunftsfähige, sozial und ökologisch  gerechte Rohstoffpolitik ein. Die Kulturwissenschaftlerin arbeitete zuvor mehrere Jahre im westafrikanischen Benin als DED-Beraterin für den Schutz und die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen im Pendjari Biospärenreservat.

Foto: Mark Craemer.

Foto: Mark Craemer.