Wie sich Gruppen, Teams und Gemeinschaften fair und frei selbst organisieren

Die Soziokratie 3.0 ist eine der zielführendsten Methoden, um mit der Weisheit einer Gruppe zu besseren Ergebnissen zu gelangen, findet Workshop-Leiter Andreas Sallam. Mit ihr können sich kleine und große Gruppen selbst organisieren – von Familien über Projekt-Teams oder Aktionsgruppen bis hin zu Unternehmen, NGOs oder sogar ganzen Staaten. Das Besondere an der Soziokratie ist dabei, dass sich die Bedürfnisse einzelner Mitglieder aufgrund ihrer Struktur nicht ignorieren lassen. Das bedeutet auch, dass soziokratische Organisationen möglichst hierarchiefrei sein möchten. Alle Mitglieder einer soziokratischen Gemeinschaft entwickeln Mitverantwortung sowohl für den Erfolg der Organisation insgesamt als auch für jeden Einzelnen.

In diesem Workshop gibt dir green-net-project-Co-Gründer Andreas Sallam eine Einführung in die Soziokratie 3.0. Anhand kleiner Beispiele lernst du die Methoden dann auch praktisch kennen. In Gruppenarbeit probierst du die Methode einer soziokratischen Wahl aus, die auf einer Kreismethodik und Elementen der achtsamen Kommunikation basiert. Dabei erhältst du ein erstes Gefühl für diese spannende Methodik und kannst erste, hilfreiche Elemente der hierarchiearmen Selbstorganisationsform mit nach Hause nehmen.

Zeit: Dieser Workshop findest am Samstag Vormittag vor oder nach dem Collectiv Leadership Workshop statt.

Andreas Sallam

»Unsere Welt ist Paradies und Hölle in einem. Es liegt an uns, was wir daraus machen und worauf wir uns konzentrieren«.

Eigentlich hat Andreas Sallam jahrelang Gesang unterrichtet und Musik produziert. Doch seit sechs Jahren widmet er sich nun als IT-Manager und Aktivist dem Aufbau nachhaltiger Vernetzungsstrukturen im ökosozialen Wandel. Er ist unter anderem Mitgründer des Transition-Ökodorfs „Herzensgemeinschaft Wolfen“ , Mitglied im Ko-Kreis der Transition Initiativen Deutschland und Gründer sowie Vorstandsmitglied im green net project / frekonale e.V.